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Projekte

Schon seit 2004 gibt es einen Schüleraustausch zwischen der Herzberger Oberschule und der Schule Nr.38 in Tschita. In diesem Jahr beteiligte sich auch unsere Schule an diesem Treffen. Acht Schülerinnen mit ihren Elternhäusern erklärten sich bereit, eine Gastschülerin für 14 Tage bei sich aufzunehmen. Schon im Vorfeld war die Aufregung sehr groß. Viele Fragen mussten geklärt werden. Da aber schon Wochen vor dem Treffen feststand, welche Gastschülerin bei wem wohnen wird, konnten sich alle über WhatsApp, Facebook oder E-Mails ausgiebig beschnuppern, so dass man sich bis zum  Ankunftstag eigentlich schon recht gut bekannt gemacht hatte.

Im Mittelpunkt des Schüleraustausches stand das Projekt „Geocaching“, eine moderne Schatzsuche, die es mittlerweile überall auf der Welt gibt. Viele Ausflüge standen auf dem Programm, z.B. ging es nach Dresden, Potsdam, an den Kiebitzer oder in den Spreewald. Und überall wurde nach „Schätzen“ gesucht. Dieses Projekt war sehr gut geeignet, um mit dem russischen Partner zusammen zu arbeiten und die Sprachkenntnisse zu verbessern. War man am Anfang noch sehr scheu, so legte sich das während des Treffens schnell.

Das erste Wochenende verbrachten alle zu Hause bei den Eltern/Gasteltern, so dass man sich dort richtig beschnuppern konnte und auch die Möglichkeit hatte, den Gästen die Heimat  zu zeigen. Am zweiten Wochenende ging es in den Spreewald. Das Wetter meinte es gut mit uns: Kanufahrten, Grillen und natürlich die Schatzsuche machte bei Sonnenschein noch einmal so viel Spaß! Am Dienstagabend stand - viel zu schnell - der Abschiedsabend auf dem Programm. Keiner konnte so richtig verstehen, wie schnell die Zeit vergangen war. Tränen gab es dann natürlich in Berlin, als unsere neuen russischen Freunde zum Flugzeug stiegen.

Doch es ist ja kein Abschied für immer. Im nächsten Jahr fahren die gastgebenden Schüler nach Tschita. Und bis dahin werden sicher noch viele Nachrichten hin und her geschickt.

Wir, die begleitenden Lehrer der Oberschule Falkenberg, möchten uns ganz herzlich bei den Herzberger Lehrern, die sehr viel Arbeit in dieses Projekt stecken, und natürlich bei den Eltern, die sich engagiert haben, bedanken. Wir freuen uns schon jetzt auf die weitere gute Zusammenarbeit.

 

K. Wenzel, S. Powalla

Nach dem zweiten Jahr der Teilnahme an diesem Nichtraucherprogramm fanden sich Schüler und Lehrer der Klassen 8a und 8b der Oberschule Falkenberg bei der Auszeichnungsveranstaltung  am Schuljahresende ein. Diesmal fuhren wir ins Natoureum nach Maasdorf. Nachdem ein kräftiger Regenschauer den Anfang etwas verzögert hat, nahmen Vertreter der teilnehmenden Klassen ihre Preise entgegen. Dabei gab es in unserem Bereich des Landkreises auch einige Sonderpreise für Klassen mit mehrjähriger Teilnahme.  Ein anschließender Rundgang durch die beeindruckenden Ausstellungen im Außen- und Innenbereich erstaunte so manchen, denn die liebevoll gestaltete Eisenbahnanlage, das historische Klassenzimmer und viele weitere Exponate beeindruckten Schüler und Lehrer. Das abschließende gemeinsame Nudelessen rundete die Veranstaltung ab. Vielleicht schaffen es im nächsten Jahr noch weitere Klassen, an diesem Programm teilzunehmen und sich für das Nichtrauchen einzusetzen.

 

Ilka Trabandt

 

Inzwischen ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass die 8.Klassen der Oberschule Falkenberg im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Eisenbahnmuseum besuchen. In ihren Geschichtsbüchern konnten die Schüler der 8c lesen, dass die Eisenbahn auch als „Motor der Industrialisierung“ bezeichnet wird. Einige hatten bereits im Unterricht darüber berichtet, dass ihre Eltern, Großeltern oder sogar Urgroßeltern als Eisenbahner am Standort Falkenberg beschäftigt waren bzw. sind.

Am 09.05.2017 waren sie dann mit ihren Lehrerinnen auf Zeitreise, um Heimat- und Technikgeschichte hautnah zu erleben. Aufmerksam verfolgten sie die Ausführungen der fachkundigen Eisenbahner, denen man anmerkte, dass sie ihren Beruf mit Leidenschaft ausgeübt hatten. Auf die Fragen der Schüler fanden sie immer eine Antwort und konnten so manchen mit ihrem Fachwissen über die Geschichte der Eisenbahn in Falkenberg und die vielen gesammelten Ausstellungsstücke fesseln. So war es für die meisten Achtklässler kein Problem, das vorher ausgeteilte Arbeitsblatt auszufüllen. Abschließend konnte sogar noch die Dampflokomotive unterhalb der Eisenbahnüberführung genauer in Augenschein genommen werden. Das einhellige Echo der Klasse lautete: „Das war eine tolle Exkursion.“

Wir möchten uns ganz herzlich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Eisenbahnmuseums dafür bedanken, dass sie uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben und wünschen ihnen noch viele neugierige Besucher.

J. Kratzsch und S. Oppitz, Fachlehrerinnen für Geschichte