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Projekte

84 erwartungsvolle Schüler der 7. Klassen starteten in diesem Schuljahr an der Oberschule Falkenberg. Frau Tischmann und Frau Albrecht hatten sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie sich die Schüler untereinander kennen lernen könnten, denn in jeder Klasse lernen 28 Schüler, die von 6 verschiedenen Grundschulen kommen. Aber auch die Klassenlehrer wollten diese Zeit zum Kennenlernen ihrer Schüler nutzen.

Der Montag begann mit der Einteilung der Klassen. Alle waren sehr gespannt: „In welcher Klasse lerne ich, habe ich Freunde in meiner neuen Klasse?“ Der Klassenlehrer besprach an diesem Tag mit den Schülern viel Organisatorisches und Zettel mussten ausgefüllt und unterschrieben werden. Jede Klasse führte einen Tag zur Teambildung gemeinsam mit Herrn Gaudlitz im Park in Falkenberg durch. Hier war Gelegenheit zu zeigen, wie teamfähig jeder ist, aber auch Hilfsbereitschaft und Mut mussten die Schüler beweisen. Alle lösten die gestellten Aufgaben gemeinsam, keiner wurde allein gelassen. Die Klassenlehrer waren stolz auf ihre Schüler.

An einem anderen Schultag erhielten alle Kinder weitere Informationen zum Schulalltag und erfuhren den Stundenplan mit allen Besonderheiten, die es ab der 2. Schulwoche zu beachten gibt. Frau Hoffmann stellte die wichtigsten Informationen zum Ganztag vor. Die Schüler erfuhren, wie der Förderunterricht, die Hausaufgabenzeit und die Arbeitsgemeinschaften durchgeführt werden. Alle Schüler haben in den nächsten 2 Wochen Gelegenheit, in alle Angebote „zu schnuppern“, um sich dann für das individuelle Angebot zu entscheiden.

Unsere Sozialarbeiterin Frau Tischmann ließ es sich nicht nehmen, die neuen Schüler der 7. Klassen kennenzulernen und ihre verschiedenen Aktivitäten kurz vorzustellen. Auszeichnungs-, Kino- und Ferienfahrten machten neugierig, aber auch bei den vielfältigen Unterstützungsangeboten durch sie waren die Schüler sehr aufmerksam.

Weiterhin war Frau Wende von der Polizei Gast an unserer Schule. Sie hatte die Ausstellung „Gratwanderung“ zum Thema Mobbing mitgebracht. Die Schüler diskutierten über dieses Thema und besonders wurde klar, dass JEDER Stärken hat. Die Schüler äußerten, was sie sich von ihren Mitschülern wünschen. Respekt, Akzeptanz, Ehrlichkeit und Zusammenhalt waren nur einige Aspekte, die genannt wurden. Auch der Umgang mit dem Smartphone wurde diskutiert. „Das Internet vergisst nichts! Geht sehr sorgsam mit euren Fotos um!“ so Frau Wendes eindringliche Worte an die Schüler.

Den Abschluss dieser Kennenlernwoche bildete das gemeinsame Grillen der 7. Klassen mit ihren Lehrern am Freitag in der 5.und 6.Stunde.Hier war bereits zu sehen, dass einige Schüler schon neue Freunde gefunden hatten. Alle drei Klassenlehrer kennen dank dieser Woche ihre 28 Schüler nicht nur mit Namen, sondern sie hatten viele Gelegenheiten, ihre Schüler bei verschiedenen Aktivitäten zu beobachten und sie ein bisschen besser kennenzulernen. Aber auch viele Eltern nutzten das gemeinsame Grillen, um sich mit den neuen Mitschülern, deren Eltern und den Klassenlehrern bekannt zu machen. Einige Eltern unterstützten unseren Abschluss mit selbstgemachten Salaten oder standen den Klassenlehrern beim Grillen sowie dem Vor- und Nachbereiten zu Seite.

Zum Abschluss möchten wir DANKE sagen, an INISEK für die Kostenübernahme zum Projekt Teambildung, Frau Wende und Herrn Gaudlitz, den Fleischereien Bummel und Kalex für die leckeren Bratwürste, Familie Weiße für die Getränke, allen Eltern, die den Abschluss durch Salate, Obst, Gemüse…unterstützten und natürlich unseren Grillmeistern!

Wir drei Klassenlehrer freuen uns schon darauf, nach unserer Kennenlernwoche endlich richtig zu starten!

Frau Albrecht (7a), Frau Powalla (7b), Frau Oppitz (7c)

Schon seit 2004 gibt es einen Schüleraustausch zwischen der Herzberger Oberschule und der Schule Nr.38 in Tschita. In diesem Jahr beteiligte sich auch unsere Schule an diesem Treffen. Acht Schülerinnen mit ihren Elternhäusern erklärten sich bereit, eine Gastschülerin für 14 Tage bei sich aufzunehmen. Schon im Vorfeld war die Aufregung sehr groß. Viele Fragen mussten geklärt werden. Da aber schon Wochen vor dem Treffen feststand, welche Gastschülerin bei wem wohnen wird, konnten sich alle über WhatsApp, Facebook oder E-Mails ausgiebig beschnuppern, so dass man sich bis zum  Ankunftstag eigentlich schon recht gut bekannt gemacht hatte.

Im Mittelpunkt des Schüleraustausches stand das Projekt „Geocaching“, eine moderne Schatzsuche, die es mittlerweile überall auf der Welt gibt. Viele Ausflüge standen auf dem Programm, z.B. ging es nach Dresden, Potsdam, an den Kiebitzer oder in den Spreewald. Und überall wurde nach „Schätzen“ gesucht. Dieses Projekt war sehr gut geeignet, um mit dem russischen Partner zusammen zu arbeiten und die Sprachkenntnisse zu verbessern. War man am Anfang noch sehr scheu, so legte sich das während des Treffens schnell.

Das erste Wochenende verbrachten alle zu Hause bei den Eltern/Gasteltern, so dass man sich dort richtig beschnuppern konnte und auch die Möglichkeit hatte, den Gästen die Heimat  zu zeigen. Am zweiten Wochenende ging es in den Spreewald. Das Wetter meinte es gut mit uns: Kanufahrten, Grillen und natürlich die Schatzsuche machte bei Sonnenschein noch einmal so viel Spaß! Am Dienstagabend stand - viel zu schnell - der Abschiedsabend auf dem Programm. Keiner konnte so richtig verstehen, wie schnell die Zeit vergangen war. Tränen gab es dann natürlich in Berlin, als unsere neuen russischen Freunde zum Flugzeug stiegen.

Doch es ist ja kein Abschied für immer. Im nächsten Jahr fahren die gastgebenden Schüler nach Tschita. Und bis dahin werden sicher noch viele Nachrichten hin und her geschickt.

Wir, die begleitenden Lehrer der Oberschule Falkenberg, möchten uns ganz herzlich bei den Herzberger Lehrern, die sehr viel Arbeit in dieses Projekt stecken, und natürlich bei den Eltern, die sich engagiert haben, bedanken. Wir freuen uns schon jetzt auf die weitere gute Zusammenarbeit.

 

K. Wenzel, S. Powalla

Nach dem zweiten Jahr der Teilnahme an diesem Nichtraucherprogramm fanden sich Schüler und Lehrer der Klassen 8a und 8b der Oberschule Falkenberg bei der Auszeichnungsveranstaltung  am Schuljahresende ein. Diesmal fuhren wir ins Natoureum nach Maasdorf. Nachdem ein kräftiger Regenschauer den Anfang etwas verzögert hat, nahmen Vertreter der teilnehmenden Klassen ihre Preise entgegen. Dabei gab es in unserem Bereich des Landkreises auch einige Sonderpreise für Klassen mit mehrjähriger Teilnahme.  Ein anschließender Rundgang durch die beeindruckenden Ausstellungen im Außen- und Innenbereich erstaunte so manchen, denn die liebevoll gestaltete Eisenbahnanlage, das historische Klassenzimmer und viele weitere Exponate beeindruckten Schüler und Lehrer. Das abschließende gemeinsame Nudelessen rundete die Veranstaltung ab. Vielleicht schaffen es im nächsten Jahr noch weitere Klassen, an diesem Programm teilzunehmen und sich für das Nichtrauchen einzusetzen.

 

Ilka Trabandt

 

Inzwischen ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass die 8.Klassen der Oberschule Falkenberg im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Eisenbahnmuseum besuchen. In ihren Geschichtsbüchern konnten die Schüler der 8c lesen, dass die Eisenbahn auch als „Motor der Industrialisierung“ bezeichnet wird. Einige hatten bereits im Unterricht darüber berichtet, dass ihre Eltern, Großeltern oder sogar Urgroßeltern als Eisenbahner am Standort Falkenberg beschäftigt waren bzw. sind.

Am 09.05.2017 waren sie dann mit ihren Lehrerinnen auf Zeitreise, um Heimat- und Technikgeschichte hautnah zu erleben. Aufmerksam verfolgten sie die Ausführungen der fachkundigen Eisenbahner, denen man anmerkte, dass sie ihren Beruf mit Leidenschaft ausgeübt hatten. Auf die Fragen der Schüler fanden sie immer eine Antwort und konnten so manchen mit ihrem Fachwissen über die Geschichte der Eisenbahn in Falkenberg und die vielen gesammelten Ausstellungsstücke fesseln. So war es für die meisten Achtklässler kein Problem, das vorher ausgeteilte Arbeitsblatt auszufüllen. Abschließend konnte sogar noch die Dampflokomotive unterhalb der Eisenbahnüberführung genauer in Augenschein genommen werden. Das einhellige Echo der Klasse lautete: „Das war eine tolle Exkursion.“

Wir möchten uns ganz herzlich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Eisenbahnmuseums dafür bedanken, dass sie uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben und wünschen ihnen noch viele neugierige Besucher.

J. Kratzsch und S. Oppitz, Fachlehrerinnen für Geschichte