Drucken

Dieses Projekt wurde gefördert von:

75 Schüler der 8. Klasse der Oberschule Falkenberg führten in der 3. Märzwoche ein Projekt zur Berufsvorbereitung durch. Eingeteilt in 6 Gruppen besuchten sie zahlreiche Betriebe der Region. Fast die Hälfte der Schüler entschied sich für Berufe im sozialen Bereich, aber auch Berufe aus Handwerk und Technik und den grünen Branchen waren gefragt. Dazu kamen noch Berufswünsche wie Polizist, Koch und Grafiker.

Das einwöchige abwechslungsreiche Programm führte die Schüler in viele regionale Betriebe. Für unsere Techniker stellten Mitarbeiter der Bundeswehr ein Programm in Holzdorf und Doberlug-Kirchhain zusammen, dass von einem interessanten Tag bei uesa ergänzt wurde. Die Gruppe „Grüne Berufe“ besuchte Betriebe im Landkreis wie BLT, Deuka und die Agrargenossenschaft Züllsdorf  sowie die Greifvogelstation in Gorden-Staupitz. Außerdem erkundeten sie eine Molkerei im benachbarten Sachsen.

Für die angehenden Köche stand McDonalds in Torgau auf dem Plan, wo das Tätigkeitsfeld des Systemgastronomen betrachtet wurde. Im Druckhaus der Elsterwerkstätten beobachteten die Schüler den Weg einer Grafik vom Entwurf zum fertigen Produkt. Herr Teske erklärte unseren Schülern die Abläufe in der Polizeiwache Herzberg und unterstützte  sie bei Geschwindigkeitskontrollen vor der Schule.

Die Gruppe der Schüler mit Interessen im medizinischen Bereich erkundete das AWO-Pflegheim, die Elsterwerkstätten und die Heimerer Schulen in Torgau. Außerdem hatten sie Besuch einer Ausbilderin einer medizinischen Fachschule.

Am Freitag präsentierten alle Schüler ihre Erfahrungen in der Aula vor ihren Mitschülern, einigen Mitarbeitern der besuchten Betriebe und interessierten Eltern. Das abwechslungsreiche Programm setzte sich aus Wandzeitungen, Vorträgen, PowerPoint-Präsentationen und Videos zusammen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern aller Firmen, die uns einen Besuch ermöglichten, uns mit viel Engagement Informationen zu ihren Betrieben und Berufen vermittelten und die Fragen beantworteten. Des Weiteren danken wir  INISEK, die das Ganze durch ihre finanziellen Zuwendungen erst möglich machten.

Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

 

Ilka Trabandt,  Fachschaft WAT-Projektleitung

 

Im Folgenden berichtet die Gruppe „Soziale Berufe“ von ihrer spannenden Projektwoche.

Die Gruppe der SchülerInnen: „Berufsbild Soziale Berufe“ kam in dieser Woche ganz auf ihre Kosten. Wir beschäftigten uns am Montag mit den Berufen ErzieherIn und LehrerIn und versuchten für uns herauszufinden, welche Aufgaben und Herausforderungen mit beiden Berufen verbunden sind. Besonders beachtenswert erschien uns der erzieherische Anteil dieser Berufe, und somit stellten wir uns die Frage: Was sind eigentlich soziale Verhaltensweisen? Was sind eher asoziale Verhaltensweisen? Welche Rolle spielt das kindliche Spiel in einer gesunden Entwicklung, und welche Berufe beschäftigen sich mit welchen Aufgaben? Spannend war der Vortrag der Kindergartenleiterin des ASB Frau Göbel, aber auch der Besuch der Heimerer Schule in Torgau. Die Studenten boten uns an mehreren Stationen einen interessanten Einblick in die Berufe: Erzieherin, Altenpflege, Ergotherapeutin u. ä. Herr Gaudlitz  hatte sich am Dienstag auch ein vielfältiges Programm überlegt und kam mit seinem Spielmobil bei uns Schülerinnen gut an. Ob nun beim Seilspringen oder beim Zielwurf - für jeden war etwas dabei und uns wurde klar: spielen heißt lernen und ist für Menschen jedes Alters unerlässlich. Am Donnerstag konnten wir dann in der Kita „Regenbogen“ und an der Astrid-Lindgren-Grundschule Falkenberg unsere Beobachtungen direkt bei den Kindern machen. Das war sehr spannend und auch lustig. Auch wenn dann bei der Präsentation am Freitag unsere vorbereiteten und selbst gestalteten Spiele nicht die Beachtung fanden, wie wir uns gewünscht hätten, waren wir sehr zufrieden mit dieser abwechslungsreichen Schulwoche und danken allen OrganisatorInnen herzlich.

Diese Erkenntnisse wurden am Freitag sehr eindrucksvoll und abwechslungsreich den Mitschülern, Eltern und Lehrern präsentiert.